Grassauer Mittelschüler zeigen bei der 1. Kids Save Lives Chiemgau Trophy, wie man Leben rettet


Am 16. Oktober 2026 machten sich elf Gruppen aus der Grassauer Mittelschule mit Schülern und Schülerinnen der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufen mit dem Bus auf den Weg nach Traunstein an das CHG. Dort wartete die 1. Kids Save Lives Chiemgau Trophy – ein Wettbewerb, bei dem Wissen über die Wiederbelebung, schnelles Handeln und jede Menge Teamgeist gefragt waren. Die Initiative „Kids Save Lives Chiemgau“  setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen die Herzdruckmassage näherzubringen und Hemmschwellen im Notfall abzubauen.

 

Ein Schultag voller Aktion
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Schulleiter Herrn Ullrich, Lehrer Herrn Färbinger und Lehrerin Frau Hartmann. Für die Teilnehmenden standen kostenlose Getränke bereit, und für gute Laune sorgte zusätzlich eine Fotobox, die rege genutzt wurde.
Alle Gruppen hatten zunächst die Chance, sich für die nächte Runde zu qualifizieren. Dabei gaben die Teams an den Übungspuppen mit der Herzdruckmassage alles – passend zu Songs mit dem empfohlenen Wiederbelebungsrythmus von 100 bis 120 Beats pro Minute. Die Musik durften die Schülergruppen selbst auswählen.

 

Von AC/DC bis Lady Gaga
Besonders beliebt waren Titel wie „Highway to Hell“ von AC/DC, „Poker Face“ von Lady Gaga und „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees. Zu diesen Rhythmen übten die Jugendlichen konzentriert und mit viel Einsatz die Herzdruckmassage.
Neben dem Wettbewerb gab es zahlreiche zusätzliche Informationen und Quizfragen rund um das Thema Wiederbeleben. So wurde deutlich: Im Ernstfall zählen vor allem das Erkennen des Notfalls, der Notruf und das mutige Beginnen der Herzdruckmassage.

Grassau stark im Halbfinale und Finale


Die Grassauer Teams konnten überzeugen: Zwei Gruppen aus Grassau schafften es ins Halbfinale. Eine Gruppe erreichte sogar das Finale und belegte dort einen starken 5. Platz. Besonders beeindruckend: Die Finalistinnen und Finalisten führten zehn Minuten lang durchgehend Wiederbelebungsmaßnahmen vor.

Auch die Lehrkräfte kamen nicht ungeschoren davon: Herr Färbinger durfte gegen andere Lehrkräfte antreten – und meisterte den Vergleich souverän.
 

 

Mehr als ein Wettbewerb


Am Ende ging es für alle mit dem Bus und viel neuem Wissen zurück nach Grassau. Mitgenommen haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur Erfahrungen im Wiederbeleben, sondern auch stärkeren Gruppenzusammenhalt und vor allem weniger Hemmungen im Ernstfall mit der Herzdruckmassage zu helfen.
Die große Nachfrage spricht für sich: Bereits vor Ort gab es viele Anfragen, ob die Kids Save Lives Chiemgau Trophy im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Die Veranstaltung hat jedenfalls gezeigt, dass Lebensretterwissen auch schon an Jugendliche vermittelt werden kann – mit Spaß, Musik und starkem Engagement.