Projekt „Zukunft Achental“ begeistert Schülerinnen und Schüler in Grassau

 

 

Unter dem Motto „Zukunft Achental“ fand am Donnerstag, den 05. Februar, an der Grund- und Mittelschule Grassau ein besonderes Berufsorientierungsprojekt statt. Ziel der Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in regionale Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten zu geben und direkte Kontakte zu Betrieben aus dem Achental zu ermöglichen.

 

 

Eröffnet wurde der Projekttag durch Schulleiter Marcus Ullrich, den Bürgermeister des Marktes Grassau Stefan Kattari sowie den Landrat Andreas Danzer, die in ihren Grußworten die Bedeutung frühzeitiger Berufsorientierung und regionaler Vernetzung betonten. Anschließend stellte Konrektor Thomas Färbinger den Ablauf des Tages vor.

Am Vormittag verwandelte sich die Turnhalle der Schule in eine lebendige Berufsmesse. Rund 30 Betriebe aus der Region präsentierten ihre Ausbildungsangebote und standen den Jugendlichen für Gespräche zur Verfügung. Teilgenommen haben die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen der Grund- und Mittelschule Grassau. Besonders erfreulich war, dass auch Schülerinnen und Schüler aller weiteren Schulen aus dem gesamten Achental vertreten waren. Damit ist „Zukunft Achental“ die einzige Veranstaltung, bei der alle Jugendlichen des Achentals gemeinsam zusammenkommen, um sich über ihre berufliche Zukunft zu informieren.

 

 

Ein besonderes Highlight des Vormittags war die Fotobox, die für viele lustige Erinnerungsfotos sorgte. Ebenso beliebt war die Stempelkarte: Wer acht Fragen zu verschiedenen Betrieben richtig beantworten konnte, hatte die Chance auf attraktive Preise – ein spielerischer Anreiz, sich intensiv mit den einzelnen Unternehmen auseinanderzusetzen.

Am Nachmittag standen dann die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Sie durften Übungs-Bewerbungsgespräche mit jeweils zwei Betrieben führen, was bei vielen Jugendlichen für große Aufregung sorgte. Umso schöner war es, mitzuerleben, wie stolz und erleichtert viele von ihnen ihre Gespräche beendeten. Als positiver Nebeneffekt konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler sogar Praktikumsplätze vereinbaren. Vielleicht hat der ein oder andere an diesem Tag bereits seinen zukünftigen Ausbildungsbetrieb kennengelernt.

Ein großer Dank gilt allen beteiligten Betrieben, die sich die Zeit genommen haben, den Jugendlichen ihre Berufe näherzubringen. Ein besonderer Dank geht an Andrea Roder von der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS). Ohne ihr großes Engagement in der Vorbereitung und Durchführung wäre dieser erfolgreiche Projekttag nicht möglich gewesen.

Das Projekt „Zukunft Achental“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Region für die berufliche Zukunft junger Menschen ist.